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QiGong und Coaching – eine hilfreiche Intervention

Die Dominanz des Sympathikus 

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Häufig sehen wir in den HRV-Bildern unserer KundInnen eine Dominanz des sympathischen Bereichs (Leistungsbereitschaft) in der Schlafphase und eine Unterrepräsentation des parasympathischen Bereichs im Tagesverlauf. Die Ursachen werden in einem ausführlichen Beratungsgespräch erörtert und gemeinsam die auslösenden Stressoren bzw. die fehlende Regeneration etc. identifiziert. Das Lösen von inneren Blockaden und Stressoren, Ernährung, 

Einteilung des Tagesablaufes, bewusster Abschluss des Arbeitstages, Pausenmanagement, Atemtechniken und das aktive Umsetzen der individuellen Strategie führen zu beachtlichen Resultaten und einer signifikanten Steigerung der Gesamtleistungsfähigkeit und Regulationsfähigkeit im Sinne einer individuellen Ausgewogenheit des Autonomen Nervensystems.

 

Hier setzen wir mit einer weiteren Individualmethode an: QiGong+Coaching


Mit unseren Kunden werden Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten zur Erweiterung der beruflichen und privaten Ziele auf individueller Ebene reflektiert, diskutiert, angepasst, ausprobiert und umgesetzt. Die Begleitung erfolgt fast ausschließlich im beruflichen Umfeld und findet oft direkt am Arbeitsplatz statt. Damit wird auch sichergestellt, dass der kontextuelle Rahmen der persönlichen Leistungsunterstützung bzw. Leistungssteigerung gegeben ist. QiGong+Coaching basiert auf einer Unterstützung der psychischen Interventionsebene und stärkt die symphatische und parasymphatische Aktivierung und die damit einhergehende Leistungssteigerung mittels Ausgleich von disharmonischen Mustern.

Besondere Aufmerksamkeit wird der Aufteilung der Erholungs- bzw. Leistungsfähigkeit geschenkt. Leistungskonzentrationen in den Nachtstunden, meist während der ersten Phasen des Schlafes, werden gründlich analysiert, um die aus Sicht der TraditionellenChinesischenMedizin (TCM) notwendigen (Un-)Gleichgewichte zu erkennen. Diese Leistungskonzentrationen während der Nachtstunden haben sehr oft ihre “Gegenspieler” während des Tages, in denen wir dann Leistungsdefizite, wie Müdigkeit, Unkonzentriertheit oder Mattheit in der HRV feststellen können. Damit verbunden ist auch eine reduzierte Entspannungsfähigkeit, die in einer geringen Ausprägung des parasympathischen Nervensystems in der HRV sichtbar ist. Diese sogenannten disharmonischen Muster können mit ANMO (chinesisch = Selbstbehandlung) eigenständig behandelt und damit nach und nach aufgelöst werden. ANMO ist die aktive Selbstmassage bei der die Körperoberfläche flächig oder an bestimmten Akupunkturpunkten selbst berührt und behandelt wird. Dadurch übernimmt der/die KundIn die Verantwortung für sich selbst und kann die körperlichen wie auch psychisch bedingten disharmonischen Muster eigenverantwortlich lösen. Gemeinsam werden einfache, individuell abgestimmte Bewegungsabläufe erarbeitet, die in den beruflichen Tagesablauf sofort und unkompliziert eingebaut werden können. Akupunkturpunkte zur Selbstmassage werden dem/der KundIn gezeigt und zur weiteren Unterstützung ebenfalls selbst massiert und stimuliert. So können Barrieren und Speicherungen im Sinne von einschränkenden Handlungsspielräumen im körperlichen und mentalen Bereich rasch aufgelöst werden. 

In der Praxis zeigt sich, dass durch das Umsetzen und Arbeiten am eigenen Körper ein Entwicklungsprozess in Gang gesetzt wird, der uns über Konzentration und Aufmerksamkeit auf das Tun darin unterstützt, Gewahrsamkeit zu entwickeln und in Achtsamkeit mit uns selbst und unserer Umwelt umzugehen.

In diesem Zusammenhang gefällt Peter Simak eine Geschichte, die über Michelangelo berichtet wird, als man ihn fragte, wie er es denn schaffe, aus so einem unbehandelten Marmorblock eine wunderschöne Statue zu bilden? Er antwortete: “Die Statue ist bereits in dem Marmorblock, ich brauche nur das Gestein drum herum wegzuschlagen, dann zeigt sie sich in ihrer vollen Schönheit.”

Weitere Informationen: www.qigonggesellschaft.at
Oder schreiben Sie an: peter.simak@autonomtalent.com