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Mensch ändere Dich! Aber wie?

Das kennen wir alle: Es besteht der Wunsch, manchmal sogar, ein Vorsatz, eine bestimmte Verhaltensweise zu ändern. „Ich habe den Wunsch, meine Fitness zu steigern.“ „Ich möchte Gewicht reduzieren“ „Einen Karrieresprung machen, einen anderen Aufgabenbereich erhalten…“.

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Vom Vorsatz etwas zu verändern bis zur tatsächlichen Verhaltensänderung ist es allerdings ein weiter Weg, in den zahlreiche psychologische Faktoren hineinwirken. Es befinden sich sozusagen einige „psychologische Stolpersteine“ auf diesem Weg.

Einer dieser Steine ist das Ziel. Wo will ich eigentlich hin?

Wichtig für die nachhaltige Verhaltensveränderung ist die richtige Zielsetzung. Ziele müssen realistisch bleiben und sollten nach der SMART Regel erstellt sein. Es ist eine natürliche Neigung des Menschen vor sich selbst „gut da stehen“ zu wollen. Daraus folgt, dass wir meist unsere Ziele zu hoch stecken. Ein SMARTes Ziel soll realistisch sein. Berücksichtigen Sie dabei Ihre Gesundheit, Ihr Zeitbudget, Ihre finanzielle Situation, und ob Sie die nötigen Fähigkeiten haben. Das Ziel soll außerdem positiv und aktionsorientiert formuliert werden. Das heißt, Sie müssen selber etwas zur Erreichung des Zieles tun können – die Zielerreichung sollte nicht ausschließlich von anderen Personen abhängig sein. Um die Erreichung eines Zieles zu prüfen, muss ein Ziel messbar sein. Bei quantitativen Zielen ist das relativ einfach. Schwerer fällt es bei qualitativen Zielen. Formulieren Sie also ein Erfolgskriterium, das Sie zweifelsfrei überprüfen können. Fragen Sie sich dabei: Woran genau merke ich, dass ich das Ziel erreicht habe?

Eine weitere wichtige Rolle bei jeder Veränderung spielt das soziale Umfeld.

Wie wird es auf diese Veränderung reagieren, wird es mich unterstützen oder die Veränderung ablehnen oder sogar boykottieren.

Ein bedeutender Faktor innerhalb eines Veränderungsprozesses ist auch unsere Persönlichkeit. Sie besteht aus verschiedenen Persönlichkeitsvariablen, wie Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeits- erwartung, internaler oder externaler Ursachenattribuierung, Introvertiertheit oder Extrovertiertheit.

Menschen mit einer höheren Selbstwirksamkeitserwartung werden zum Beispiel eher bereit sein etwas Neues zu versuchen, weil sie sich zutrauen, dies auch bewältigen zu können. Menschen, bei denen dieses Persönlichkeitsmerkmal weniger stark ausgeprägt ist, trauen sich weniger zu. Sie erwarten zu scheitern und möchten dies bereits vorab vermeiden indem sie das „Neue“ eben erst gar nicht versuchen.

Es macht für eine gewünschte Veränderung auch einen Unterschied, ob eine Person internal oder external orientiert ist. External Orientierte gehen davon aus, dass wenn sie ein Erfolgserlebnis haben, dies „nur“ geschehen ist, weil die Umstände um sie herum dies begünstigten und nicht, weil sie es aus eigener Kraft geschafft haben.

Um den Zusammenhang zwischen den Persönlichkeitsvariablen und dem individuellen Stressempfinden zu untersuchen, führt AUTONOM TALENT® aktuell eine weitere wissenschaftliche Studie durch. Es wird der Grad der Selbstwirksamkeitserwartung anhand eines Fragebogens gemessen und anschließend in Korrelation zu Parametern des Stressindex gesetzt, welche durch die 24 Stunden Herzratenvariabilitätsmessung zur Verfügung stehen. Wir erhoffen uns daraus eine weitere, effiziente Intervention für den 3. Schritt „Leistung sichern“ unserer AUTONOM TALENT®-Methode entwickeln zu können.

TeilnehmerInnen an einer AUTONOM TALENT®-Messung in den vergangenen 2 Jahren sind herzlich eingeladen, sich an der Studie zu beteiligen. Es ist ein Kurzfragebogen auszufüllen – Ihr Nutzen: Sie erhalten persönliche Tipps zur Optimierung Ihrer gewünschten Verhaltensänderung. InteressentInnen senden bitte ein Mail an unsere Beraterin – jennifer.gut@autonomtalent.com.

Jennifer Gut