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AUTONOM TALENT® erreicht mit NÖ Landespflegeheim Mistelbach 2. Platz beim Beratungs- und IT-Preis „Constantinus“

Am 13. Juni 2013 wurde im Congress Schladming zum elften Mal der Constantinus Award, Österreichs großer Beratungs- und IT-Preis, verliehen. AUTONOM TALENT® erreichte in diesem Jahr mit dem Projekt „Generationen und Life-Balance zur nachhaltigen Sicherung der Innovations- und Zukunftsfähigkeit von NÖ Landeskliniken und –pflegeheimen“ den 2. Platz in der Kategorie „Personal & Training“.

Geschäftsführerin von AUTONOM TALENT®, Mag. Andrea Ristl, ist begeistert: „Der 2. Platz bestätigt die hohe Qualität unserer Beratungsleistung und der innovativen AUTONOM TALENT®-3-Schritt-Methode. Unser wissenschaftlicher Ansatz, der die individuelle mit der organisationalen Ebene verknüpft, hat die Leistungsfähigkeit in den NÖ Landeskliniken und –pflegeheimen nachweislich optimiert und gesichert. So kann die Zukunftsfähigkeit der Kliniken und Pflegeeinrichtungen langfristig gewährleistet werden – dies ist besonders wichtig angesichts der zukünftigen demografischen Entwicklungen.“

Die AUTONOM TALENT®-3-Schritt-Methode zur Identifizierung des Status der körperlichen Leistungsfähigkeit und der beruflichen Talente beruht auf den drei Schritten: Potenzial messen. Talente entwickeln. Leistung sichern. Als Basis dient eine 24 Stunden Messung der Herzratenvariabilität. Die Daten geben einerseits Auskunft über die körperliche Leistungsfähigkeit (Energielevel, Erholungsfähigkeit, Schlafqualität, Schlafdauer, etc.) einer Person und andererseits über den  psychisch/mentalen Status inklusive beruflich relevanter Talente.

Insgesamt nahmen in den NÖ Landespflegeheimen und –kliniken 242 MitarbeiterInnen aus der Verwaltung, Hospiz und Pflegestation teil. Direktor RegR. Klaus Pavlecka, Leiter des Landespflegeheimes Mistelbach: „Im Jahr 2011 wurde bei 21 MitarbeiterInnen des LPH-Mistelbach im Rahmen des Projektes „Stress- und Ressourcenmanagement“ zum 1.Mal der Umgang mit der eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit gemessen und mit Zahlen unterlegt. Sehr schnell wurde von den TeilnehmerInnen Initiativen wie Walkinggruppen, Ernährungsvorträge, Pausen- und Zeitmanagement, Verzicht auf Nikotin und Koffein usw. in Eigeninitiative oder auch mit Unterstützung der Heimleitung ins Leben gerufen. Die im Projekt erfassten MitarbeiterInnen dienten sehr rasch als Multiplikatoren im Kollegenkreis – so sind jetzt fast alle 170 MitarbeiterInnen über die Projektinhalte und deren positiven Auswirkungen informiert und setzen selbst Schritte für eine Verbesserung der eigenen Gesundheits- und Leistungsfähigkeit.“

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass in öffentlichen Einrichtungen, insbesondere in Pflegeheimen und Kliniken, abgestimmte, innovative Personalmaßnahmen implementiert und nachhaltig umgesetzt werden. Dr. Otto Huber, Leiter der Abteilung Landeskrankenanstalten und Landesheime, dazu: „ Wir erheben seit 2012 regelmäßig die Mitarbeiterzufriedenheit in unseren 49 Landepflegeheimen und 4500 MitarbeiterInnen. Dabei fragen wir bewusst nach dem Gesundheitszustand und anderen Belastungsfaktoren und versuchen hier durch zahlreiche Maßnahmen gegenzusteuern. Neben Verbesserungen in den personellen und baulichen Rahmenbedingungen zählen dazu Projekte wie jenem mit AUTONOM TALENT® im LPH Mistelbach. Alle Projekte zeichnet dabei eines aus, nämlich der Zugang, dass wir alle auch persönlich dafür verantwortlich sind, auf unsere Leistungsfähigkeit zu achten.“

Die erfolgreiche Zusammenarbeit vom Landespflegeheim Mistelbach und AUTONOM TALENT® zeigt die Vorreiterrolle von diesem Beratungsansatz, der zukünftig um den nächsten innovativen Schritt, dem Einsatz der Webplattform „avivo plus“, erweitert wird. „Durch die 3 HRV-Messungen zu verschiedenen Zeitpunkten konnten wir gut feststellen, inwieweit die Empfehlungen und Maßnahmen der 1. und 2. Messung bzw. den Feedbacks umgesetzt wurden und wie sehr diese die Leistungs- und Erholungsfähigkeit der einzelnen MitarbeiterInnen gesteigert haben. Die Ergebnisse aus dem Abschlussbericht zeigen, dass es große, positive Veränderungen gegeben hat –bei den TeilnehmerInnen individuell und auch in der Organisation. Das ist motivierend für die MitarbeiterInnen, die dadurch Ihren Belastungslevel reduzieren konnten, und auch für die Organisation, die damit die Qualität der Pflege stärken und die Marktführerschaft ausbauen konnte“ so Frau Mag. Ristl.

Der 2. Platz beim Constantinus Award bestätigt das Modell, das nun auch in allen NÖ Landespflegeheime und –kliniken zum Einsatz kommen könnte. Fr. Mag Ristl: „Die Anerkennung und Wertschätzung, die wir durch diesen Award erhalten, beflügelt uns, und bestätigt die Bedeutung der nachhaltigen Sicherung der Leistungsfähigkeit durch unsere erfolgreiche 3-Schritt-Methode.“

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